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Fadenwürmer zeigen, wie Nahrungsmangel die Nachkommen prägt
Alumni UniBE Corporate
10.04.2026
Wie wirken sich Umweltbedingung auf Generationen hinweg aus? Dieser Frage gingen Forschende der Universität Bern in einer Untersuchung am Fadenwurm nach. Der Fadenwurm ist ein Modellorganismus, der besonders häufig in der Forschung verwendet wird, weil man an ihm grundlegende biologische Prozesse gut untersuchen kann.
Die Studie zeigt: Erhalten Fadenwurm-Mütter zu wenig Nahrung, geben sie ihrem Nachwuchs weniger Ribosomen – die «Proteinfabriken» der Zellen – mit.
Dies hat zur Folge, dass die Nachkommen mit weniger «Proteinfabriken» ins Leben starten, weniger für das Wachstum benötigte Proteine produzieren und dadurch zunächst langsamer wachsen. Spätere Entwicklungsschritte werden dadurch mit Verzögerung erreicht. Die Anzahl der Ribosomen, die Mütter an ihre Nachkommen weitergeben, kann deren Entwicklung und Überlebenserfolg also massgeblich beeinflussen.





